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Arbeitsplätze für Behinderte
In unserer Arbeit wurden und werden wir immer stärker mit der Arbeitslosigkeit behinderter Menschen konfrontiert. Menschen mit Mehrfachbehinderungen haben kaum eine Chance auf dem "freien" Arbeitsmarkt, einen Arbeitsplatz zu finden. Also entschlossen wir uns, Arbeitsplätzen zu schaffen.
Als geeigneter Standort erwies sich das Umweltzentrum Karlshöhe.
Durch die verschiedenen Interessengruppen und die Vielfalt der Aufgaben eines Umweltzentrums sind die Bedingungen für den Aufbau einer Integrationsfirma ideal.
Die Umweltbehörde hatte zugunsten unserer Einrichtung auf ca. 2.880 qm Grundstücksfläche bei der Übertragung der Liegenschaftsfläche anläßlich der Einrichtung des Umweltzentrums verzichtet. Diese Grundstücksfläche beinhaltet auch die Grundfläche für das zukünftige Glasgewächshaus.
Die Flächenfrage ist gelöst. Die notwendigen Sozialräume für die MitarbeiterInnen unserer künftigen Gärtnerei möchten wir im Stallgebäude auf dem Umweltzentrum einrichten.
1. Stufe zur Erwerbsgärtnerei - unsere Gartengruppe
Unser Ziel ist, in mehreren Stufen eine Erwerbsgärtnerei mit den Abteilungen Staudenanzuchtsbetrieb und Gartenlandschaftsbau in Form einer Integrationsfirma aufzubauen. Geplant sind insgesamt 25 Arbeitsplätze, davon mindestens 11 Stellen für behinderte Mitarbeiter.
Momentan findet unser Arbeitstraining unter Anleitung eines erfahrenen Gärtners in und um dem von der Hamburger Sparkasse gespendeten Foliengewächshaus statt.
Durch diese Arbeiten haben wir den Mut gefunden, eine Erwerbsgärtnerei in der genannten Größenordnung zu planen.
Für die Anzucht unserer Stauden, Kräuter und Sträucher überläßt uns die Umweltbehörde weitere 8.000 qm. So daß wir jetzt insgesamt über eine Fläche von 1 ha verfügen.
Mit dieser Fläche als Voraussetzung hoffen wir bald unser Vorhaben, eine Erwerbsgärtnerei mit Arbeitsplätzen für Behinderte mit tariflicher Entlohnung, umsetzen zu können.
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